1956

Die Dorfstraße wird von der B4 bis zur Schule ausgebaut und geteert.

1960

Am Volkstrauertag wird das neu erstellte Ehrenmal eingeweiht.
Das Denkmal hat unter den Linden am Schulhof einen würdigen Platz erhalten.

1962

Nach gründlicher Planung entsteht die sogenannte rote Siedlung - Seekamp.

1965

Mühbrook wurde Kreissieger im Wettbewerb „Das schöne Dorf“

1971

Auf Anordnung der Landesregierung wurden in Mühbrook Straßenschilder aufgestellt.
Jedes Haus erhält eine Hausnummer.

1972

Mühbrook wurde als Bedarfshaltestelle in den Fahrplan der Autokraft der
Kiel-Hamburger Buslinie aufgenommen.

Die Bundespost stellt neben dem Schulgarten am See eine öffentliche Fernsprechzelle auf.
Rechtzeitig zum Winteranfang wurde die Straßenbeleuchtung fertig.

1975

Mühbrook tritt dem Wasserbeschaffungsverband Rumohr bei.

Die meisten Häuser in der neuen weißen Siedlung wurden fertiggestellt.

1978

Im Zuge der Zentralisierung wurde mit der Pensionierung von Hauptlehrer Erwin Bendfeldt
als eine der letzten Zwergschulen die Mühbrooker Schule aufgelöst.

1979

Die Gemeindevertretung beschließt, die bisher von der Schule ausgerichteten Feste
weiterbestehen zu lassen. So wird das Kindervogelschießen erweitert und die Erwachsenen
schießen zusätzlich mit der Armbrust auf den Holzvogel. Auch das beliebte Laternelaufen bleibt,
zur Freude aller Kleinen, ein Bestandteil des dörflichen Lebens.

1980

Im Februar wurde durch Elterninitiative eine Kinderstube ins Leben gerufen, die in der „Alten Schule“
eingerichtet wurde. Frau Haltermann aus Neumünster übernahm die Leitung. Nach Schließung
der Schule wurde das erste Mühbrooker Dorffest durchgeführt mit Kinderspielen, Pfeilwerfen für
die Damen und Armbrustschießen für die Herren. Dem Umzug durchs Dorf folgte nachmittags der
Kindertanz und abends der Tanz für die Erwachsenen im Hotel Seeblick.

1983

75-jähriges Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Mühbrook.

1988

750-Jahr-Feier der Gemeinde Mühbrook. Es fand eine Festwoche mit unzähligen Aktivitäten statt,
an denen sich das ganze Dorf beteiligt hat. Zu diesem Anlass wurde ein Mühbrooker Wappen kreiert,
das erstmals auf einer Flagge und der Festschrift veröffentlicht wurde.

Ebenso wird eine Chronik der Gemeinde von Peter Keimling erarbeit.

1989

Bau der zentralen Ortsenwässerung. Die Kosten betrugen 2,7 Mio. DM.

1990

Erstmals wird der neu geschaffene Mühbrooker Ehrenteller für verdiente Mühbrooker Bürger oder
Bürgerinnen an den scheidenden Bürgermeister Helmut Gattig verliehen. Als sein Nachfolger wurde
Peter Keimling von der Gemeindevertretung gewählt.

1995

Der ehemalige Schulhof wird als Sportplatz hergerichtet mit Feldern für Fußball, Volleyball, Basketball,
Petanque und einer Lichtanlage.

1996

Die Gemeinde erwirbt die Banck’sche Koppel und stellt den B-Plan Nr. 4, Bank‘sche Koppel, auf,
um ein neues Baugebiet für bauwillige Mühbrooker Bürger auszuweisen.

1997

Die Erschließungsarbeiten auf der Bank’schen Koppel sind abgeschlossen und die ersten drei
Häuser sehr schnell errichtet worden. Die Straße erhält den Namen „Unter den Linden“.

1998

Dagmar Scheel wird zur Bürgermeisterin der Gemeinde Mühbrook gewählt.

1999

Die Gemeinde Mühbrook beteiligt sich an dem Projekt „Dorfentwicklung“, durch das öffentliche
und private Maßnahmen gefördert werden. Dadurch scheint auch ein Jahrzehnte altes Ziel in
greifbare Nähe gerückt zu sein: die Anbindung an die L 318, um den Schwerlastverkehr aus dem Dorf
zu entfernen. Bürgermeisterin Dagmar Scheel packt dieses Vorhaben an und setzt sich sehr stark dafür ein,
dass dieses Vorhaben realisiert werden kann. Eine von der Gemeindevertretung entwickelte Kombination
aus Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes und die Anbindung an die L 318 macht es möglich,
Förderungen vom Land zu erhalten und die Finanzierung durchzuführen.

1999/2000

Zum Jahrtausendwechsel lädt die Gemeinde am Silvesterabend zu einem Umtrunk in
das Feuerwehrgerätehaus ein. Erstmals wird aus diesem Anlass am 9.1.2000 ein Neujahrsempfang veranstaltet,
an dem 200 Mühbrooker Bürger und Bürgerinnen sowie Kinder teilnehmen.